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Souveräner Klassensieg für den S2000GT (17.10.2009 / VLN)
 
     
 

„Ich hatte unglaublich viel Spaß“, Wolfgang Weber saß ziemlich müde und verschwitzt aber glücklich im LKW von Mathol Racing. Nach seinem Stint im neunten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft hatte er den Honda S2000GT mit deutlicher Führung an Norbert Bermes abgegeben. Was den Rennfahrer so glücklich machte? Die äußeren Bedingungen. Während viele Piloten die nasskalte Piste verfluchten und sich anderes Wetter wünschten, war der passionierte Drif-ter Weber in seinem Element. „Du musst natürlich extrem vorsichtig fahren, aber Emmy war super zu fahren und sauschnell.“

Emmy ist der Spitzname des S2000GT, mit dem Mathol Racing in der Klasse SP3 der Langstreckenmeisterschaft an den Start geht. Nach reichlich Pech in diesem Jahr, sollte es beim neunten Lauf endlich zum verdienten Klassensieg reichen. Dank Webers entfesselter Fahrt war der Erfolg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch nicht, als im Rennen leichter Regen einsetzte und an der Box vorsichtshal-ber Regenreifen bereitgestellt wurden. Doch die benötigte erst eine halbe Stunde vor Schluss Norbert Bermes, als kräftigerer Regen einsetzte und die Mannschaft mit sieben Minuten Vorsprung auf Nummer sicher ging. Da auch Dauerkonkurrent Kissling an die Box kam, blieb es bei dem deutlichen Abstand und dem Klassensieg.

Ebenfalls schnell unterwegs, aber nicht mit einem Sieg dekoriert waren die beiden Honda Civic Type R. Sie erreichten das Ziel als fünfter und sechster innerhalb des Honda Civic Cups, der in der Langstreckenmeisterschaft ausgetragen wird. Rüdiger Schicht und Dr. Sebastian Schäfer teilten sich ein Cockpit. Genauso, wie Lutz Rühl und Jörg Kittelmann im zweiten Mathol-Civic, konnten die beiden bisher erst wenige Rennen mit derart schwierigen Bedingungen bestreiten. Das Wetter in der Eifel hatte es in den vergangenen Monaten schlicht und einfach zu gut gemeint. Alle vier Piloten kämpften erfolgreich mit den Begebenheiten.

Trotz nasser und kalter Piste zu Beginn und dem späten Regenguss kurz vor Ende lieferten sie konstant gute Rundenzeiten ab. Die ohnehin schon schwer zu fahrende Nordschleife wurde durch das Wetter nicht einfacher. Teamchef Matthias Holle zollte seinen Fahrern entsprechenden Respekt: „Die vier haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Natürlich haben sie noch viel Potential, was die Rundenzeit betrifft, aber bei solchen Umständen muss man auch erst einmal heil durchkommen.“ Das war auch der S2000Gt, dessen Klassensieg für Matthias Holle längst überfäl-lig war: „Ich habe immer gesagt, dass wir zu den Schnellsten in der Klasse SP3 gehören, jetzt haben wir es auch eindrucksvoll bewiesen.“ Den Klassensieg möchte der Teamchef beim Finale am 31. Oktober direkt wiederholen. Das wäre für ihn der perfekte Abschied aus der Saison und eine große Motivation für die Saison 2010. 

     
 
 
Mathol Racing GmbH - Tel: 0 64 32 / 91 97 0 - Mail: racing (at) mathol.de