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Civic-Piloten erfüllen die Erwartungen des Teamchefs (11.10.2009 / VLN)
 
     
 

Mit dem achten Lauf in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist auch Mathol Racing ins letzte Saisondrittel gestartet. In den nächsten fünf Wochen geht es jetzt abwechselnd in der Rundstrecken Challenge (RCN) und der Langstrecke (VLN) dem Finale entgegen. Beim achten VLN-Lauf setzte Mathol Racing jetzt erneut zwei Honda Civic Type R und den Honda S2000GT ein. Wobei der Teamchef Matthias Holle beim letzteren erneut einen Ausfall verzeichnen musste.

„Das ist schade und sehr ärgerlich, zumal Norbert und Wolfgang wieder ganz vorne dabei waren“, resümierte Holle hinterher. Wolfgang Weber und Norbert Bermes lieferten bereits im Zeittraining schnelle Rundenzeiten ab. Mit Startplatz zwei innerhalb der Klasse SP3 wollte das Duo ganz nach vorne sprinten. „Unsere Konkurrenten von Kissling Motorsport wurden leider Opfer eines Unfalls, sodass ich früh in Front war“, erinnerte sich Startfahrer Bermes. Doch dann wurde der, vom Team liebevoll „Emmy“ getaufte, S2000GT zickig.

Gleich zweimal drehte der Motor ohne erkennbaren Grund hoch. „Da ist die Kupplung einfach durch gerutscht“, vermutete Bermes. Entsprechend blieb auch kurzzeitig der Vortrieb weg. Bermes steuerte die Box an, wo das Team den Wagen kurzerhand aus dem Rennen nahm. „Es hat keinen Sinn hier jetzt eine Notlösung zu finden und eventuell noch mehr Schaden anzurichten“, begründete Holle den Ausfall. Bereits während des Rennens wurde der Wagen in die heimische Werkstatt gebracht und überprüft. Ergebnis: die Schwungscheibe war aus einem unerfindlichem Grund gebrochen.

Unterdessen sah es für die beiden Civics deutlich besser aus. Mathol Racing setzt in diesem Jahr überwiegend auf Nordschleifen-Neulinge, die Erfahrung auf der einmaligen Piste und in der Langstreckenmeisterschaft sammeln sollen. Das Cockpit der Startnummer 655 teilten sich Lutz Rühl und Jörg Kittelmann. Sie konnten sich kontinuierlich steigern und absolvierten ein fehlerfreies und sicheres Rennen. Lohn der Mühen: Rang vier in der internen Wertung des Civic Cups.

Direkt dahinter reihten sich James Norman und Michael Edwards mit der Startnummer 658 ein. Auch diese beiden amerikanischen Piloten verdienten sich das Lob des Teamchefs, schließlich hatten sie nach zahlreichen intensiven Trainings ihr erstes Nordschleifen-Rennen gefahren: „Alle vier Civic-Piloten haben das gemacht, was wir von ihnen erwartet haben. Sie sind gute Rundenzeiten gefahren, haben keine Unfälle provoziert und lernen Stück für Stück dazu.“

Insgesamt zog Holle ein positives Fazit, zumal bei einer Massenkarambolage zu Beginn des Rennens die Mathol-Autos unbeschadet blieben. „Kurz nach den ersten Crashs kamen zwei unserer Autos durch diesen Abschnitt. Mit ein wenig Glück und mit Hilfe der Zuschauer, die vehement auf den Unfall hinwiesen, kamen wir unbeschadet durch.“ Der nächste RCN-Lauf wird für den S2000GT zum Test und in zwei Wochen heißt es in der VLN wieder: Attacke!

     
 
 
Mathol Racing GmbH - Tel: 0 64 32 / 91 97 0 - Mail: racing (at) mathol.de