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Bestes 24h-Ergebnis für Mathol-Racing (24.05.2009 / 24h)
 
     
 

4 Autos eingesetzt und 4 Autos ins Ziel gebracht – die Bilanz für Mathol-Racing für das 24-Stunden-Rennen fällt durchweg positiv aus. Schließlich hat es die Mannschaft um Teamchef Matthias Holle geschafft, alle Rennwagen (3 Honda Civic Type R und ein Honda S2000GT) ins Ziel zu bringen. Doch damit nicht genug: mit den Plätzen 2, 3, 4 und 6 hat die Mannschaft trotz diverser kleiner Probleme das Geschehen in der Klasse SP3 mitbestimmt.

Schon im Training war klar, wer das Tempo in dieser Klasse vorlegen würde. Schärfster Konkurrent von Mathol Racing war Kissling Motorsport mit seinem Opel Astra GTC. Sie waren es auch, die sich die Poleposition knapp vor dem Honda S2000GT sicherten. Einer der beiden würde die Klasse gewinnen, soviel stand fest. Dass die beiden befreundeten Teams in einer Box zusammen untergebracht waren, schürte den sportlichen Ehrgeiz der Fahrer, schließlich hatte man immer die Konkurrenz im Auge. Doch der Wettkampf blieb auf der Nordschleife, die Mechaniker halfen sich gegenseitig, wenn es nötig war.

Dass Kissling Motorsport am Ende die Klasse gewann, störte Teamchef Matthias Holle nicht. „Wir hatten am S2000GT einige Probleme und sind glücklich, dass er über die lange Distanz durchgehalten hat. Die Platzierung ist da zweitrangig.“ Sein Lob ging an die Boxencrew, die zu keinem Zeitpunkt im Rennen aufgab und sogar am Vormittag des zweiten Renntages problemlos drei defekte Fahrzeuge gleichzeitig abfertigte und zurück auf die Strecke schickte.

Die Mühe sollte sich Lohnen, denn Wolfgang Weber, Mario Meier, Norbert Bermes und Alexander Plenagel erreichten mit einem Honda Civic Platz zwei in der Klasse. Direkt dahinter schafften es Sebastian Schäfer, Doc Chris, Michael Imholz und Dirk Cohausz auf den dritten Platz. „Ich bin stolz, dass wir mit zwei Autos auf dem Podest stehen. Für uns ist es mit den beiden anderen das beste Ergebnis, das wir bei einem 24-Stunden-Rennen eingefahren haben“, resümierte Matthias Holle.

Auf Platz vier folgte der S2000GT mit Wolfgang Weber, Norbert Bermes, Matthias Holle und Uwe Nittel. Letzterer hatte sich kurzfristig für den Einsatz bei Mathol-Racing entschieden und es nicht bereut.

Den dritten Honda Civic stellte die Mannschaft auf Rang 6 in der Klasse ab. Neben Rüdiger Schicht, Michael Prym und dem Japaner Hisanao Kurata war hier übrigens königliches Blut am Steuer. Der Scheich von Bahrain, Jaber bin Ali al Khalifa ließ es sich nicht nehmen, beim größten Motorsportereignis Deutschlands am Steuer zu sitzen.

     
 
 
Mathol Racing GmbH - Tel: 0 64 32 / 91 97 0 - Mail: racing (at) mathol.de