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„Operation Gesamtsieg“ startet mit erstem Erfolg (18.04.2009 / VLN)
 
     
 

Mathol-Racing hatte bereits vor der 2009er Saison der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft sein Ziel verkündet: mit dem Honda S2000GT und den beiden Piloten Norbert Bermes und Wolfgang Weber soll die Gesamtmeisterschaft eingefahren werden. Da der neu aufgebaute Honda S2000GT zum ersten Lauf noch nicht fertig war, kam jetzt der verspätete Start in die Saison. Nach vier Stunden bei äußerst schlechtem Wetter hieß der Sieger in der Klasse SP3 Mathol Racing. Pech dagegen für die Mannschaften in den beiden Civics, denn nach nur einer Runde fiel der erste Honda aus, der zweite wurde trotz eines Unfalls noch vierter in der Klasse.

Im Qualifying ließen es Wolfgang Weber und Norbert Bermes noch ruhig angehen. „Wir haben im Rennen genügend Zeit, uns Rang eins zu holen, jetzt gilt es, erst einmal zu beweisen, dass der S2000GT auch gut läuft“, kommentierte Teamchef Matthias Holle. Diese ruhige Fahrweise brachte der Mannschaft trotzdem Startplatz zwei in der umkämpften Klasse SP3 ein. „Der Wagen liegt perfekt, wir können voll angreifen“, meinte Wolfgang Weber.

Trotz regelmäßigen Regengüssen und zahlreichen Unfällen Anderer auf der Strecke schenkten sich die beiden Mathol-Piloten mit den Konkurrenten nichts. Mit dem starken Opel Astra von Kissling Motorsport entwickelte sich ein interessantes und bis zuletzt spannendes Duell, dass die Honda-Mannschaft letztendlich für sich entscheiden konnte. „Wir kennen das Team um Stefan Kissling sehr gut und sind sogar in der gleichen Box zu Hause. Das macht den Kampf zwischen uns noch spannender und schöner“, meinte Matthias Holle, der ein freundschaftliches Verhältnis zur schärfsten Konkurrenz pflegt. Am Ende dieses Wochenendes musste sich die befreundete Mannschaft allerdings um fast zwei Minuten geschlagen geben. Zusätzlicher Erfolg für den S2000GT: Im Gesamtklassement landete die Mannschaft auf Rang 17 – zwischen Porsche, Aston Martin und Co.

Das Ziel der anderen Mathol-Piloten ist nicht auf die Meisterschaft ausgerichtet: Die Fahrer bereiten sich intensiv auf das 24-Stunden-Rennen vor. Diesmal griffen Dirk Cohausz und Rüdiger Schicht im Honda Civic Type R mit der Startnummer 655 ins Lenkrad. Für die beiden galt es auch einmal viel Erfahrung bei nasser Piste zu sammeln, denn von Sonnenschein fehlte diesmal jede Spur. Doch die beiden nahmen die Chance war und lieferten konstant schnelle Rundenzeiten. Am Ende reichte es zu Platz vier in der Klasse, bei sieben gestarteten Fahrzeugen. Dagegen erreichten Dr. Sebastian Schäfer und Michael Imholz im zweiten Honda Civic Type R das Ziel nicht. Nach einem Unfall ganz zu Beginn musste das Duo die Segel streichen.

Bis zum 24-Stunden-Rennen bleibt aber noch genügend Zeit. Der nächste Lauf in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft startet am 2. Mai. Dann wollen auch Wolfgang Weber und Norbert Bermes wieder zum Sieg fahren und in der Tabelle weiter nach vorne rutschen.

     
 
 
Mathol Racing GmbH - Tel: 0 64 32 / 91 97 0 - Mail: racing (at) mathol.de