Toller Saisonstart in der Eifel

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Mathol Racing brachte alle drei Autos ins Ziel und holte zwei Klassensiege

„Ein gelungener Saisoneinstand bei der Nürburgring Langstrecken-Serie“, freute sich Matthias Holle, Teamchef von Mathol Racing, nach dem ersten Lauf, der 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy. „Wir haben alle drei Autos ins Ziel gebracht und zwei Klassensiege geholt. Nach der langen Pause aufgrund der Covid-19-Pandemie hat das Team sofort wieder eine optimale Leistung gezeigt. Darüber hinaus gilt auch den Serien-Organisatoren ein großes Lob, die trotz der hohen Hygiene-Auflagen eine tolle Veranstaltung hingebracht haben.“
Entgegen der Wettervorhersagen gab es in der Eifel kaum Regen, zeitweise schaute sogar die Sonne vorbei. Auf jeden Fall blieb die Strecke während des 4-Stunden-Rennens trocken. Mathol Racing ging mit drei Fahrzeugen an den Start, die alle die Zielflagge sahen.
In der Klasse VT3 fuhren Wolfgang Weber/Alex Fielenbach den Zimmermann-Porsche 718 Cayman S. Das Duo sicherte sich mit der Rundenzeit von 9.18,726 Minuten überlegen die Trainingsbestzeit in der Klasse. Im Rennen übernahm der Zimmermann-Cayman sofort die Führung und konnte sich es leisten, im Verlauf des Rennens noch einige Tests im Rennbetrieb zu absolvieren. Am Ende überquerte der Zimmermann-Porsche überlegen als Klassensieger die Ziellinie. Teamchef Matthias Holle: „Wir konnten mit dem Cayman, der in diesem Jahr nicht nur mit Zimmermann-Bremsscheiben, sondern auch mit neu entwickelten Belägen unseres Sponsors Zimmermann an den Start geht, wichtige Erkenntnisse sammeln. Schön, wenn es zur Belohnung auch noch einen Klassensieg gibt.“
In der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing trat Mathol Racing mit einem Fahrzeug an. „Montana“/Rüdiger Schicht erhielten Unterstützung vom schnellen Luxemburger Daniel Bohr. Nach Rang fünf im Training kämpfte das Trio im Rennen mit um die Topplätze in der Markenpokalwertung. Am Ende reichte es zu Platz vier im Gesamtklassement der Cayman-Wertung. Teamchef Holle: „Ein guter Auftakt. Die Rundenzeiten haben gestimmt. Wir werden bei den nächsten Läufen weiter angreifen.“
Jörg Kittelmann im Seat Cupra Superracer, der diesmal mit Weber als Partner antrat, holte bei der Saisonpremiere den Klassensieg in der SP3T. Nach Trai-ningsrang drei fuhr das Duo konstant schnelle Rundenzeiten und schaffte in der letzten Runde noch den Klassensieg. Kittelmann: „Ich bin nur glücklich. Das habe ich nicht erwartet.“ Teamchef Holle: „Ein toller Auftritt und ein Sieg, mit dem nicht zu rechnen war.“
Fazit von Teamchef Holle: „Ein großartiger Einstand unseres Teams. Jetzt wer-den wir die bevorstehenden Aufgaben mit noch größerer Intensität vorbereiten.“