Zuverlässigkeit und Konstanz

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Alle sechs Mathol-Autos kamen beim 4. VLN-Lauf ins Ziel

Mathol Racing brachte zum vierten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, sechs Fahrzeuge an den Start. Nach 3,5 Stunden – durch einem Unfall in der ersten Trainingsrunde, der umfangreiche Reparaturmaßnahmen erforderlich machte, wurde das Qualifying auf 45 Minuten und das Rennen auf 210 Minuten verkürzt – sahen alle sechs Mathol-Autos die Zielflagge. Teamchef Mattias Holle: „Wir haben Klassensiege nur knapp verpasst, dafür war die Teamleistung top. Mechaniker und Fahrer haben einen fehlerfreien Job abgeliefert.“
Die Witterungsbedingungen waren am Nürburgring gut. Die Temperaturen waren angenehm und es blieb trocken. In der Klasse V6 ging der Zimmermann-Porsche Cayman S mit dem gewohnten Fahrer-Trio Wolfgang Weber/Alex Fielenbach/Roberto Falcon an den Start. Im verkürzten Zeittraining hatte das Team zum Schluss keine freie Runde mehr und blieb so auf Position drei. Im Rennen verbesserte sich der Zimmermann-Cayman schnell auf den zweiten Platz und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung in der Klasse. Am Ende reichte es zu Rang zwei mit neun Sekunden Rückstand auf den siegreichen Porsche 991. Teamchef Matthias Holle: „Wir sind angekommen und waren der beste Cayman der Klasse. Aber zum Klassensieg hat es knapp nicht gereicht.“
In der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing starteten zwei Cayman. Marc Keilwerth/Marcos Adolfo Vazquez fuhren im Qualifying auf Platz zwei in der Klasse und Rang 27 im Gesamtklassement bei 154 Startern. Startfahrer Vazquez hielt sich von Beginn an in der Spitzengruppe und zeigte dabei Topqualitäten beim Kampf um die Führung. Am Ende belegte das Duo den zweiten Platz in der Klasse und Rang 23 in der Gesamtwertung. Der zweite Mathol Cayman von Rüdiger Schicht/„Montana“ fuhr auf Rang fünf in der Cayman-Cup-Klasse. Teamchef Holle: „Vasquez/Keilwerth haben die gewohnt starke Leistung abgeliefert. Auch Schicht und ,Montana‘ zeigten sich stark verbessert. Ein starkes Mannschaftergebnis.“
Jörg Kittelmann startete diesmal mit Wolfgang Weber im Seat Cup Racer in der Klasse SP3T. Thomas Heinrich musste verletzungsbedingt passen. Kittelmann fuhr mit konstanten Rundenzeiten in die Spitzengruppe. Weber lag zeitweilig sogar in Führung. Im Ziel gab es mit Rang drei einen weiteren Podestplatz. Teamchef Matthias Holle: „Eine gute Vorstellung. Die Konkurrenz in der Klasse ist mittlerweile recht stark.“
Der Mercedes AMG GT4 feierte seine Saisonpremiere. Beim ersten Rennen wechselten sich der US-Amerikaner Scott Preacher und Henning Cramer hinter dem Steuer ab. Im Ziel gab es nach konstanter Fahrt Rang fünf in der GT4-Klasse für das Duo. Teamchef Matthias Holle: „Beiden Piloten fehlte die Erfah-rung. Preacher ist zwei Jahre lang kein Rennen gefahren, Cramer saß zum ers-ten Mal in dem Mercedes. Deshalb konnte sich die Leistung sehen lassen.“
Mit dem BMW M240i Racing Cup fuhr der Marokkaner Mehdi Bennani. Der schnelle WTCR-Pilot will das Nordschleifen-Permit haben, um in Zukunft einmal beim 24h-Rennen zu starten. Nachdem er beim zweiten VLN-Lauf kaum zum Fahren kam und durch die Absage kein Ergebnis holen konnte, lief es auch diesmal nicht optimal. Nach guten Trainingsrunden gab es im Rennen zunächst Probleme mit der Benzinversorgung. Dann musste der Marokkaner eine Stop-and-go-Strafe absitzen, da er in einer Zone mit Doppelgelb zu schnell war. Nach einem kleineren Abflug blieb letztlich nur ein Platz im Hinterfeld der BMW-Cup-Klasse. Teamchef Holle: „Bennani hat die geforderten Runden für das Permit gedreht, allerdings fehlen noch die erforderlichen Ergebnisse. Uns hat bei Mathol Racing diesmal das Topresultat gefehlt, aber trotzdem mit ich mit dem Abschneiden des Teams recht zufrieden.“