Gutes Abschneiden beim 7. VLN-Rennen

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Alle fünf Autos von Mathol Racing kamen auf dem Nürburgring ins Ziel

Der siebte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, wurde für Mathol Racing zum Erfolgserlebnis. Alle fünf gestarteten Autos sahen die Zielflagge. Teamchef Matthias Holle: „Ein guter Renntag. Allerdings mit einem Wermutstropfen, denn der AVIA-Aston Martin konnte nicht fahren. Dafür hatten andere Autos mehr Glück und konnten starke Ergebnisse einfahren.“

Bei den Testfahrten am Freitag zeigte sich der AVIA-Aston Martin Vantage V8 (188) noch von seiner besten Seite. Die Piloten waren begeistert von Auto und frisch revidiertem Motor. Doch am Samstagmorgen kam die Enttäuschung. Auf-grund eines Kühlwasserverlusts musste das Team aus Sicherheitsgründen den AVIA-Aston zurückziehen. Die Fahrer Wolfgang Weber, Thomas Krebs und Erik Johansson wurden auf die anderen Mathol-Fahrzeuge verteilt.

In der Cayman-Trophy fuhr der Porsche Cayman GT4 CS (966) von Marc Keil-werth/Marcos Adolfo Vazquez/„Montana“/Erik Johansson auf den hervorragenden dritten Rang, nachdem die vier Piloten von Beginn an in der Spitzengruppe mitgemischt hatte. Zudem fuhr der Mathol-Cayman die schnellste Rennrunde der Klasse. Der zweite Porsche Cayman GT4 CS (977) wurde von Rüdiger Schicht und Bandar Alesayi pilotiert und kam nach fehlerfreier Fahrt auf Rang fünf ins Ziel. Matthias Holle: „Beide Teams sind ein gutes Rennen gefahren. Ein Podiumsrang in dieser gut besetzten Klasse ist natürlich ein großer Erfolg.“

Den ersten Klassensieg der Saison in der V6 gab es für den Zimmermann-Porsche Cayman S (421) von Karl Pflanz/Matthias Mettlich/Thomas Krebs/Franz Josef Georges. Am Ende hatte das Quartett gut eine Minute Vorsprung auf die Konkurrenz. Matthias Holle: „Endlich ein Erfolgserlebnis für den Zimmermann-Cayman. Das Team hat eine konstant schnelle Fahrt gezeigt.“

Der Toyota GT86 (272) von Alexander Fielenbach/Roberto Falcone/Wolfgang Weber belegte in der Klasse SP3 Platz zwei. Teamchef Holle: „Da der Aston nicht starten konnte, hat der Toyota die AVIA-Farben vertreten. Gegen die deutlich leistungsstärkere Konkurrenz hat sich das Team hervorragend geschlagen.“

Jörg Kittelmann und Thomas Heinrich fuhren im Seat Cup Racer (311) in der Klasse SP3T auf Platz zwei. Das Duo sichtlich zufrieden. „Wir sind ohne große Schwierigkeiten durchgekommen. Vielleicht müssen wir noch ein wenig am Setup arbeiten, aber es hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht.“

Teamchef Matthias Holle: „Wieder eine gute Teamleistung. Vier von Fünf Autos auf dem Podium, können sich sehen lassen.“