Überzeugende Mannschaftsleistung

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Mathol Racing brachte alle sechs Autos beim vierten VLN-Rennen ins Ziel

Mathol Racing war beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nür-burgring 2018, der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, wieder mit einem großen Aufgebot angereist. Sechs Fahrzeuge gingen in der Eifel an den Start, alle sechs Autos sahen die Zielflagge. Dabei gab es einen Klassensieg und gute Platzierungen. Teamchef Matthias Holle: „Die Teamleistung war großartig, Fahrer und Mechaniker haben gut gearbeitet.“

Der AVIA-Aston Martin Vantage V8 (Startnummer 188) von Wolfgang Weber, Thomas Krebs und Erik Johansson fuhr in der Klasse SP10 der GT4-Fahrzeuge auf einen Podiumsrang. Das Trio stand nach dem Training nur auf Position sie-ben. Im Rennen kämpfte sich der AVIA-Aston über die 4-Stunden-Distanz Platz um Platz nach vorn. Am Ende reichte es zu Rang drei. Matthias Holle: „Wir konnten uns bis auf Platz zwei vorkämpfen, doch dann gab es ein Problem mit einem der neuen Katalysatoren. Damit war ein Angriff auf den ersten Platz nicht mehr möglich und wir konnten auch den zweiten Platz nicht mehr halten. Die BoP ist auf dem richtigen Weg, wenn jetzt noch der nächste Schritt kommen würde, wären wir wieder voll konkurrenzfähig.“ Der Mercedes AMG GT4 (170) von Christian Stingu, Domenico Solombrino und Jochen Herbst ist sicher durch das Rennen gefahren und belegte nach einer fehlerfreien Fahrt Platz sechs in der Klasse.

In der Klasse V6 verpasste der Zimmermann-Porsche Cayman S (435) von Karl Pflanz, Oskar Sandberg und Rüdiger Schicht mit Rang zwei nur knapp den Erfolg in der Klasse. Matthias Holle: „Schade, der Sieg war drin. Aber die Konkurrenz hat clever zum Schluss frühzeitig etwas Tempo herausgenommen und sich so den letzten Tankstopp gespart.“

In der Cayman-Trophy hatte der Porsche Cayman GT4 (966) von Marc Keil-werth/Marcos Adolfo Vazquez/„Montana“ mit einigen Problemen zu kämpfen. So war am Ende nicht mehr als Platz sechs machbar. Matthias Holle: „Am Freitag wurde ein Folgefehler der mangelhaften Originalkrümmer festgestellt, dies kostete erheblich Leistung. Leider waren die Instandsetzungsversuche des sehr bemühten Hersteller-Tracksupports weder von Erfolg beschieden, noch pünktlich fertig. So musste das Team aus der Boxengasse nachstarten und war mit dem nicht optimal laufenden Auto chancenlos im Hinblick auf Podiumsplatzierungen. In Absprache mit dem Hersteller erfolgt nun in der Sommerpause eine umfangreiche Diagnose, Instandsetzung – vermutlich durch das Austauschen des Steuergeräts – und eine intensive Erprobung.“

In der Klasse V3 verpasste Mathol Racing knapp den Klassensieg. Alex Fielen-bach/Roberto Falcon mussten im Toyota GT86 (524) in Führung liegend auf-grund eines Temperaturproblems einen Abkühlstopp einlegen sowie mit reduzierter Performance zu Ende fahren. So belegten sie im Ziel nur Rang zwei. Matthias Holle: „Schade, normalerweise wäre es ein souveräner Erfolg geworden.“

Jörg Kittelmann zeigte mit Partner Thomas Heinrich im Seat Cup Racer (311) die gewohnt starke Leistung. Trotz einer kleinen Kollision beim Start und anschließendem Boxenstopp holten die beiden Mathol-Piloten den Sieg in der Klasse SP3T. Kittelmann: „Ein absolut ruhiger Nachmittag. Wir freuen uns über einen weiteren Klassensieg.“

Teamchef Matthias Holle: „Wir haben zwar keinen optimalen Renntag erlebt, waren aber trotzdem mit unserem Abschneiden sehr zufrieden.“