Geschlossene Mannschaftsleistung

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Mathol Racing ging beim siebten VLN-Lauf mit 8 Fahrzeugen an den Start

Gewohnt stark war die gezeigte Leistung von Mathol Racing beim siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen. Die Mannschaft aus Diez brachte acht Fahrzeuge an den Start, sieben Autos kamen ins Ziel. Neben einem Klassensieg gab es zahlreiche gute Platzierungen. Teamchef Matthias Holle: „Mal wieder eine gute Leistung. Das Team hat großartig gearbeitet. Trotz der zahlreichen Zwischenfälle auf der Strecke sind wir mit unseren Autos mit Ausnahme einer Felge unbeschadet durchgekommen. Unsere Fahrer waren schnell und diszipliniert unterwegs.“

Die Wetterbedingungen waren gut an diesem Renntag. Es war sonnig und die Piste trocken. Beim morgendlichen Training waren die Umstände nahezu ideal, da die Temperaturen noch recht kühl waren und so die Motoren deutlich mehr Leistung abgaben. Auch während des Rennens bleib es trocken. Aber durch viele Unfälle gab es zahlreiche Gelbphasen und Code-60-Zonnen. Schließlich wurde das Rennen knapp 30 Minuten vor Schluss nach einem Unfall abgebrochen.

In der Klasse SP10 der GT4-Fahrzeuge verpasste diesmal Mathol Racing den Klassensieg. Nachdem der Avia-Aston Martin Vantage V8 (Startnummer 188) von Wolfgang Weber/Daniel Schwerfeld/Hendrick Still im Training mit einer Rundenzeit von 6.47,106 Minuten Platz zwei in der Klasse belegt hatte, kämpfte das Team im Rennen lange um die Spitzenposition. In der 13. Runde blieb der Aston nach einem Reifenschaden und anschließenden Aufhängungsbruch auf der Strecke liegen. Da war auch die schnellste Rennrunde in der Klasse kein Trost. Der Porsche Cayman GT4 (190) von Volker Wawer/Michael Grassl kam auf Platz drei ins Ziel. Teamchef Matthias Holle: „Schade, der Aston Martin hätte heute im Gesamtklassement wieder ein tolles Resultat einfahren können.“

Ungefährdet war erneut der Sieg von Claudius Karch/Ivan Jacoma im Zimmermann-Porsche Cayman S (435) in der Klasse V6. Da Karch verletzungsbedingt nur einen Stint fahren konnte, wurde das Duo von Wolfgang Weber unterstützt. Der Erfolg war wieder makellos: Trainingsbestzeit, schnellste Rennrunde und Wertungsgruppensieg. Dazu Rang 50 im Gesamtklassement. Teamchef Matthias Holle: „Der Zimmermann-Cayman ist eine Bank und nur schwierig zu schlagen.“

Jörg Kittelmann/Klaus Müller/Thomas Heinrich fuhren im Seat Cup Racer (311) in der Klasse SP3T auf Platz zwei. Die gleiche Platzierung gelang Roberto Falcon/„Montana“ im Toyota GT86 (525) in der V3. Teamchef Matthias Holle war zufrieden: „Das war in Ordnung. Beide Autos im Ziel, auch wenn es nicht zu einem weiteren Klassensieg gereicht hat.“

In der Cayman-Trophy belegte das Auto von Mathol Racing diesmal Platz sechs. Der Porsche Cayman GT4 Clubsport (966) von Marc Keilwerth/Timo Mölig/Adolfo Vazquez Marcos kam diesmal mit Bedingungen auf der Strecke nicht so gut zurecht. Teamchef Matthias Holle: „Alle Einzelrunden waren sehr gut, aber trotzdem gab es kein optimales Ergebnis. Unsere Fahrer waren in den zahlreichen Gelbphasen doch deutlich vorsichtiger als die Wettbewerber.“

Im BMW M235i Racing Cup kam der BMW (680) von Ben Bünnagel/Markus Diederich auf Rang zehn ins Ziel. Teamchef Matthias Holle: „Auf dem Auto waren zwei Permit-Schüler unterwegs und die haben ihre Sache großartig gemacht.“

Abschließendes Fazit von Teamchef Holle: „Es war wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis. Es ist so gut wie nichts kaputt gegangen. Alle haben gut gearbeitet und keine Fehler gemacht.“